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Standort

Cochstedt - der Standort im Herzen Europas für die Entwicklung

Die Talis Enterprise GmbH hat sich für die Fertigung der Flugzeuge und die Durchführung aller Tests und Erprobungsflüge am Flughafen Magdeburg - Cochstedt (FMC) angesiedelt. Der FMC liegt sehr günstig in Bezug auf das Autobahnnetz (A2, A14, A9) und wird durch 4spurig ausgebaute Bundesstraßen weitgehend erschlossen.

Für die Ansiedlung am FMC gibt es weitere Gründe:

  • die Möglichkeit direkten Zugang von einer Produktionshalle zum Taxiway (es gibt nur noch wenige Flughäfen dieser Größenordnung, die angrenzend an das Flugfeld solche Ressourcen an Grundstücken zur Verfügung haben), Potential zur Ausdehnung der Produktionskapazitäten (das Raumkonzept des PE kann flexibel gestaltet werden, so dass mit einer kleinen Fläche begonnen wird und mit dem Wachsen des PE über Optionen geeignete Flächen hinzugefügt werden können),
  • die relativ weit entfernte Lage von Ballungszentren (Lärmschutz – es wird während der Starts erhebliche Lärmemissionen geben), gleichwohl gute Erreichbarkeit durch alle Transportmittel (die Gäste werden international anreisen, sofern Linienflüge genutzt werden, können diese Gäste die internationalen Flughäfen Leipzig / Halle, Berlin oder Hannover nutzen und von dort mit Auto, Flugzeug oder Helikopter nach Cochstedt transferiert werden), die unbedingte Unterstützung durch die Politik in Sachsen Anhalt (erste Gespräche auf Staatssekretär Ebene haben bereits stattgefunden – die Unterstützung durch die Referate Wirtschaft und Verkehr wurde zugesagt),im Luftraum um Cochstedt herum gibt es nur zwei IFR Routen (Luftstraßen). Die Kontrollzone Delta ist für den Flughafen seit 2010 erteilt. Ein Konflikt mit dem Linienverkehr ist ausgeschlossen.
  • die Nähe zu künftigen wissenschaftlichen Nutzern der suborbitalen Raketenflugzeuge an der Universität Magdeburg, die im Bereich der Immunforschung unter Ausnutzung der Schwerelosigkeit den Fortschritt auf diesem Gebiet beschleunigen wollen, unterstreicht den Nutzen und die Sinnhaltigkeit dieses Standorts. Die Harzregion ist zudem touristisch hervorragend erschlossen, es ergeben sich Synergieeffekte zwischen PE und anderen touristischen Anbietern, der Ausbau eines Spaceparks ist möglich (derzeit vermarkten die Raumfahrtagenturen im Wesentlichen Trainings in Houston und Baikonur; die für das PE zu schaffenden Trainingsfacilities können ebenfalls mit vermarktet werden), sowie
  • die exzellente Hochschulinfrastruktur in Sachsen Anhalt, es wurden Kontakte zu verschiedenen Instituten in Magdeburg und Halle geschlossen; diese sollen ausgebaut und in weitere Kooperationen umgewandelt werden.

Die Verwaltung der Talis Enterprise GmbH wird zukünftig in Hannover liegen.

Späterer Standort am Space Port South East Asia in Kuala Lumpur

Im Frühjahr 2010 wurden auf Einladung des Forschungs- und Innovationsminister von Malaysia Datuk Seri Dr. Maximus Johnity Ongkili (auf dem folgenden Bild 4. von rechts, neben Frank Marco Günzel) Gespräche vor Ort über eine Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen suborbitalen Raumfahrt aufgenommen. Adrian Mettauer (2. von rechts) vertritt dabei den Triebwerksbauer SPL aus der Schweiz


Ein eigens errichteter Flugplatz soll Fertigungsstandort und Erprobungsstätte für den Raketen getriebenen „Enterprise“ Prototypen „Black Sky“ sein. Später sollen von Malaysia aus mit der „Black Sky“ wissenschaftliche Flüge bis in eine Höhe von 35 km durchgeführt werden, wofür ein medizinisches Nutzerzentrum geplant ist.

Im Frühjahr 2011 gelang es den Projektpartnern des PE von der Space Tourism Society in Malaysia, eine schriftliche Absichtserklärung für den Bau des Space Port South East Asia von der dortigen Regierung zu erwirken.

Derzeit erarbeiten Architekten verschiedene Lösungen. Für das Project Enterprise ist ein eigenes R&D Center am Taxieway vorgesehen (Abbildung ganz unten), auf dem auch das medizinische Nutzerzentrum angesiedelt sein soll.






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